Guten Tag,
mein Name ist Pantoufle und ich fahre Motorrrad
Guten Tag, Pantoufle
Guten Tag,
mein Name ist Pantoufle und ich fahre Motorrrad
Guten Tag, Pantoufle

Der permanente Nieselregen ist mittlerweile einem massiven Guss gewichen. Und als ich etwas genervt in den Himmel schaue, beschließt Petrus, daß man da durchaus noch eine Schippe drauflegen könnte. Danke, du Arsch! Zur Vergeltung lege ich Michael McDonalds Blink of an Eye auf. Aber wenn man dazu keinen Diesel starten kann, der einem das Gefühl von Vortrieb gibt, ist das auch etwas unsinnig. Neben mir läßt einer der Trucks seine Maschine an. Neidisch lausche ich den 24 Litern Hubraum, die da ihre Arbeit aufnehmen. Ich will auch so etwas. Einen großen, zuverlässigen Motor, der einen 30 ft Trailer wegzieht wie ein Stück Wurst vom Sandwich. Mein Gott, ich liebe Trucks beinahe so sehr wie Motorräder.
Dem Wetter zum Trotz ziehe ich die Lederjacke an und mache einen Erkundungsgang über das Gelände. Wir sind von Drahtzäunen umzingelt, keine Pommesbude, kein Kiosk – gar nichts, nur eine graues Zollgebäude. Vor uns der Rhein, eine Brücke ohne Fussweg. Perfekt zum verhungern. Cheffe versucht vermutlich, mit Hilfe einiger Bauarbeiter von der Straße seinen Laptop aufzuklappen, der Altgeselle den Scanner zum Leben zu erwecken, während sich die Schweizer Spedition wundert, warum am anderen Ende der Leitung nichts passiert. Besser wieder ins Fahrerhaus meines Mickey-Mouse Autos. Ich bekomme bei den Tonnen von Stahl und Aluminum hier noch Komplexe. In meinem nächsten Leben mache ich das große Patent und dann darf ich das auch. Neben dem Lappen für große Yamahas.
Weiterlesen
Ich werde ja immer misstrauisch, wenn im Laufe eines Gesprächs das Wort »Meinung« praktisch in jedem Satz erscheint. Ganz besonders dann, wenn vom Ausgang des Gespräches irgend etwas abhängt. In diesem Fall ging es um den Zoll an der Schweizer Grenze. Gebrauchtes Material (ein paar alte LED Lampen von Expolight) hat der Chef gekauft und die sollen nach Hannover. Nach »Meinung« des Altgesellen »wollten die ja was von uns«, also sollten die sich nicht so haben. Schon mal ganz kalter Kaffee und auch nicht besonders originell. Cheffe telephonierte so oft mit dem Zollamt in Hannover, bis er jemanden am Rohr hatte, der in groben Zügen daß erzählte, was er hören will. Man war also bestens informiert und mit einer Meinung bewaffnet – was kann da noch schiefgehen?
Weiterlesen
Es ist gar nicht so einfach, in Husum ein »einheimisches« Bier zu bekommen. Statt dessen irgend ein Möchsgewand auf dem Label, kurze Lederhosen und andere Hofbräuhausromantik. Ein Trauerspiel! Fündig wurden wir in Dragseths Gasthof, die nicht nur dunkles Dithmarscher, sondern auch eine freundliche Bedienung und sehr gutes Essen feilboten, eine in Husum eher unübliche Konstellation. Irgend etwas davon fehlte immer. Sehr schade, dabei ist es doch ein wirklich sympathisches Städtchen.
Weiterlesen
Eigentlich hätte ich mir die Zeit noch ein gutes halbes Jahr als »Arbeitssuchender« mit gemäßigtem Einkommen vertreiben können… allein – es war mir zu langweilig. Also ein paar Telephonate und zur Überraschung meiner Arbeitsamt-Else (ein freundliches Wesen, die mir so gar nichts Böses wollte) bin ich wieder beschäftigt. Dabei hätte sie mir so gerne einen 3wöchigen Kursus in Bewerbungschreiben spendiert, den ich freundlich, aber entschieden abgelehnt hatte. Wir hatten ein entspanntes Verhältnis. Auf meinem Regal steht noch ein Tütchen mit Leckerchen, welches ich ihr noch an die Tür ihres Büros hängen werde.
…man kann sich ja gar nicht unterhalten!
Soll man auch gar nicht, deswegen läuft ja Musik. Ich höre jetzt Musik. Wenn ich mich unbedingt unterhalten will, läuft sie nicht. Nicht einmal leise, sondern gar nicht. Dann versuche ich mich eventuell zu unterhalten, soweit es dein schnurloses Telephon zuläßt, dessen Gegrunze, Fiepen oder Vibrieren in jedem Falle wichtiger ist als alles, was ich anzumerken hätte. Weiterlesen
…kalauerte Werner Fink 1967 im ORF. Das nimmt man sich doch gerne als Motto, auch wenn es – je nach Lebensumständen – schnell zum Fluch werden kann.
Wunder des Internets! Man muß sich nur informieren und alles wird möglich.
Ein Bekannter von mir mag die Art und Weise wie man bei mir Musik hören kann und das will er nun auch. Sein Weib hat noch 3,4 Schallplatten und die möchte sie gerne mal wieder hören. Der Bekannte, soviel sei gesagt, hat gar nichts außer einem Fernseher, der zur Zeit gegen ein etwa bettlakengroßes Möbel ausgetauscht wird. Das wiederum hängt an einem Terminatorarm an der Wand; ein ästhetisch durchaus diskutables Arrangement, aber es ist halt der Fernseher und da müssen schon mal Design-Kompromisse gemacht werden. Weiterlesen
Was ist eigentlich aus Selenskyjs Siegesplan geworden? So ganz verstanden hatte ich den zwar nicht (Wunderwaffen, Phantastillionen viel Geld von westlichen Jubelpersern, uneingeschränkter Zugang zu den Arsenalen der Nato). Pfünff Punkte, davon 3 Geheime – das klingt doch nach einem Plan!
»Der Kriegsplan faßt den ganzen kriegerischen Akt zusammen, durch ihn wird er zur einzelnen Handlung, die einen letzten endlichen Zweck haben muß, in welchem sich alle besonderen Zwecke ausgeglichen haben. Man fängt keinen Krieg an, oder man sollte vernünftiger Weise keinen anfangen, ohne sich zu fragen, was man mit und was man in demselben erreichen will, das Erstere ist der Zweck, das Andere das Ziel. Durch diesen Hauptgedanken werden alle Richtungen gegeben, der Umfang der Mittel, das Maaß der Energie bestimmt, und er äußert seinen Einfluß bis in die kleinsten Glieder der Handlung hinab.«
Zitat eines orginellen Militärwissenschaftlers
Mann, ich habe gerade so richtig schlechte Laune! Nun war Donnerstag, irgend so etwas mit evangelischen Werten und ich dachte, das kann man auch mit Youtube vergeuden.

Regel Nr.1 : Auch am Südpol kann der Bikini nicht knapp genug sein. Mädelz, kapiert das endlich – ich kann euch nicht mehr sehen! Und ja, die meinten das ernst mit der Ausrichtung der Panele.
Das ist auch nicht zum drehen oder so…
Ob Trump in einer Woche gewählt wird?

Natürlich wird er das.

Welches ist eigentlich die aktuelle Generation? Neuerdings gibt man den Jahrgängen ja Bezeichnungen, damit sie besser einzusortieren sind. Bei der aktuellen ( also gerade Führerschein bestanden, Klasse dreirädrige Automatikfahrzeugen ohne Nachtfahrgenehmigung und Anhänger aber mit Elektroantrieb), im Restaurant bei der Bestellung einen halbstündigen Vortrag über Inkompatibilitäten der Speisezubereitung mit dem eigenen, aktuellen Gesundheitszustand… Weiterlesen
Irgend etwas mit IT: Um »ein robustes Portfolio an geistigem Eigentum aufzubauen«, meldet der Autobauer Ford ein Patent an, um Gespräche im Auto zu belauschen und daraufhin gezielte Werbung im Radio abzuspielen. Ein wirklich interessanter Gedanke, auch wenn es mir als Motorradfahrer ziemlich am Arsch vorbeigeht. Daß allerdings die Gedankengänge des Fahrzeugherstellers sich dahingehend erweitern: »Ein im Juli eingereichtes Ford-Patent schlug eine Technologie vor, die es Fahrzeugen ermöglichen würde, die Geschwindigkeit von Autos in der Nähe zu überwachen, sie zu fotografieren und die Informationen an die Polizei zu senden.« finde ich dagegen extrem unsportlich. Weiterlesen